Yay, Neuanfang!

Neues Jahr, neues Glück. Oder so ähnlich. Zumindest hab ich mich in den letzten Tagen mal daran gesetzt und meine Webseite überarbeitet. Diesmal basiert diese auf Kirby. Ghost reicht mir für meine Zwecke einfach nicht. Zum Bloggen reicht es, für mehr aber auch nicht. Und auf WordPress als CMS wollte ich nicht setzen, schlicht aus dem Grund, dass die Weboberfläche doch ziemlich langsam ist und der eigentliche Inhalt gefühlt untergeht.

Ich hab Kirby auch deswegen gewählt, da meine Timeline doch sehr angetan von diesem Stück Software ist. Der Phasenkasper etwa nutzt Kirby ebenfalls für seinen Blog. Mir gefällt bei Kirby zum einen die hervorragende Dokumentation, außerdem die Einfachheit. Ich muss sagen, ich war echt überrascht, als ich gesehen habe, mit wie wenig HTML & CSS das Starterkit auskam. Selbst schlichte WordPress-Themes waren meist sehr überladen, was es für Anfänger doch recht schwer macht, durchzublicken. Klar, ich muss dann vieles selbst schreiben, was ich bei WordPress ruckzuck mit einem Plugin nachgerüstet habe. Dafür habe ich dann aber auch eine Webseite, die nicht nur zügig lädt, sondern auch perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist.

Diese Webseite war von vornherein mit dem Ziel ausgelegt, sowohl eine "digitale Visitenkarte" als auch Blog zu sein. Was mir bei Ghost fehlte und bei WordPress zu kompliziert erschien — die Mehrsprachigkeit — hab ich mit Kirby ruckzuck eingerichtet bekommen. Teilweise ist es nämlich so, dass ich interessante Artikel nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch veröffentlichen möchte, etwa mein Tutorial für den SSTP-VPN-Server auf dem Raspberry Pi. Und auch Isso, das Kommentarsystem, welches ich statt Disqus einsetze, funktionierte mit Kirby auf Anhieb, bei Ghost streikte es immer. Dementsprechend könnt ihr unter den Blog-Beiträgen euren Senf abgeben, was insbesondere bei Nachfragen doch recht hilfreich ist.

Außerdem hab ich eine Portfolio-Seite eingerichtet, die bislang aber nicht so heißt. Schließlich kann diese bisher nur einen Eintrag aufweisen. Aber 2016 ist lang, es kommt also hoffentlich noch etwas dazu ;)

Am Schönsten finde ich aber, dass ich alles erstmal lokal testen kann und ein einfaches git push uberspace dann den Status auf die Live-Umgebung überträgt. Soll heißen: Ich kann die Blog-Beiträge im Code-Editor meiner Wahl schreiben und ruckzuck veröffentlichen.

Ansonsten war es das erstmal von meiner Seite. Kommentare über das Layout und eventuelle Fehler sind immer gerne gesehen. Frohes neues Jahr, euch allen!

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